Initiative MEM2018
Schachkaderlehrgang Bad Blankenburg 09.-13.07.2017 – Freizeitgestaltung
15.07.2017 - 22:56

von Jana Schneider

Natürlich wird auch bei Schachlehrgängen des deutschen Kaders nicht nur Schach gespielt und trainiert. Pausen und ein ausreichendes außerschachliches Programm gehören nun mal dazu. Normalerweise bedeutet das Fußball spielen, Schwimmen gehen oder abends eine Runde „Siedler von Catan“.
Hier in Bad Blankenburg gibt es dazu jedoch noch eine weitere besondere Möglichkeit: Zuschauen beim 8-Nationen-Turnier der U19-Volleyballer. Dabei treten die deutschen Nationalspieler gegen die Auswahlmannschaften von Frankreich, Italien, Belgien, Spanien, Portugal, Niederlande und der Schweiz an.
Beim Zuschauen lernen wir nicht nur die genauen Volleyballregeln, sondern sehen, dass auch die deutschen Volleyballer sich auf internationaler Ebene sehr gut schlagen. Manche von uns interessieren sich jedoch mehr für die Spieler als das Spiel.
Und viele Volleyballer können sogar Schach. So haben wir schon einige der Schweizer und Belgier zum Freilandschach heraugefordert und dabei neue Kontakte geknüpft. Mit vier deutschen Meistern auf unserer Seite konnten wir die Schachpartien gewinnen, aber im Volleyball würden wir wohl keine Chance haben. Dafür können wir sie im Stadion anfeuern.
Die deutschen Volleyballer haben wir dabei nicht nur im Stadion von der Tribüne aus, sondern auch beim Freilandschach unterstützt.
Außerdem haben wir unsere Fußballkünste verbessert beim täglichen Match auf dem Rasenplatz. Problematisch war leider manchmal das regnerische Wetter, aber wenn das Gras trocken genug war, spielten die Schachspieler auch sehr gerne Fußball. Starspielerin war dabei Torwärtin und Schachtrainerin Tatjana (Neuer) Melamed.
Auch die „Siedler von Catan“-Runde um den Brettspielspezialisten Bernd Vökler wurde wieder hart ausgekämpft.
Und schachlich wurde außerhalb des Trainings ebenfalls Einiges geboten. Über Blitz- und Tandemduelle bis hin zu Ansageschach war alles dabei. Vom Schach konnten wir eben doch alle nicht genug bekommen und deswegen heißt es ja auch Schachkaderlehrgang.



Klaus Steffan


gedruckt am 28.07.2017 - 02:48
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